Weihnachtsbräuche

Heute möchte ich euch im Rahmen unseres Weihnachtsprojektes TsCA einige Weihnachtsbräuche vorstellen. Einen Brauch kennt ihr mit Sicherheit alle und wenn ihr Glück habt, dürft ihr ihn zur Zeit täglich öffnen. Die Rede ist von dem Adventskalender. Er soll die Zeit bis Weihnachten verkürzen und den Kindern das Warten auf den Heilig Abend erträglicher machen. Angefangen hat alles im 19. Jahrhundert, damals hat man noch mit Kreide Striche an die Tür gemalt, bzw. für jeden Tag ein Bild gezeichnet. Heutzutage gibt es ihn in vielen Varianten und auch egal ob für Klein, Groß oder das geliebte Tier. Preismässig gibt es auch kein Limit.

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Ich persönlich finde selbst gebastelte Kalender am schönsten. Und da Geschmäcker verschieden sind dürfte bei dem riesigen Angebot jeder einen finden 😉

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Adventskranz von Adeline

Der Adventskranz hat eine ähnliche Bedeutung wie der Adventskalender, auch er soll die Zeit bis zum 24. Dezember verkürzen. Er wurde im Jahre 1839 von Johann Hinrich Wichern erfunden. Johann Hinrich Wichern kümmerte sich um einige Kinder, welche in Armut lebten. Diese fragten ihn immer, wann den nun Heiligabend ist, da baute er aus einem alten Wagenrad mit 20 kleinen und 4 großen Kerzen. Die großen Kerzen stehen für je einen Sonntag und diese sind in der heutigen Zeit auch fast nur noch auf den Adventskränzen zu finden. Auch hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

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Unserer ist dieses Jahr kein typischer Kranz und ist auch mit Teelichter bestückt 🙂

Eins darf in der Weihnachtszeit bei uns Zuhause auf keinen Fall fehlen, meine heiß geliebte Pyramide. Im Mittelalter wurden in Süd- und Westeuropa immergrüne Zweige auf gehangen  um Unheil in der dunklen Jahreszeit abzuwenden. In Osteuropa benutze man dazu die Hilfe von Licht. Die Weihnachtspyramide vereint beide Bräuche. Heutzutage sind sie nicht mehr aus grünen Zweigen, sondern meist aus Holz. Viele Gemeinden haben auf ihrem Marktplatz eine große Weihnachtspyramide stehen, entweder mit stadttypischen Figuren oder den klassischen Weihnachtsmotiven. Wir haben eine kleine mit der Seiffener Kirche und ich liebe sie 🙂

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Bei uns im Erzgebirge darf der Schwibbogen nicht fehlen, man findet ihn in fast jedem Fenster. Viele sind der Meinung er symbolisiert ein Stolleneingang, aber bei sehr vielen ganz alten Schwibbögen findet man  Sonne, Mond und Sterne dargestellt, was eher nach einem Himmelsbogen aussieht. Hier bei uns findet man ihn sehr oft in einem Halbkreis mit typischen Bergbaufiguren. Früher waren die Schwibbögen aus Metall, heute sind die meist aus Holz. Wir waren am Wochenende bei uns in der Siedlung spazieren und da ist mir aufgefallen, dass immer mehr Grundstücke Metallschwibbögen in ihren Grundstücken stehen haben. Ich finde das hat immer was Magisches, wenn abends alles so schön beleuchtet ist 🙂 Wir haben im Moment zwei kleine Schwibbögen in den Kinderzimmern stehen, meiner steht noch im Laden und wartet das unser Sparkonto mal platz, ihn habe ich vor 7 Jahren im Laden gesehen und seitdem möchte ich keinen anderen haben.

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Es gibt zig Weihnachtsbräuche und für mich gehören diese 4 jedes Jahr dazu, das Wohnzimmer verwandelt sich dann wie in eine kleine Märchenwelt und verzaubert uns jeden Tag aufs Neue 🙂

Wie sieht es bei euch Zuhause aus? Habt ihr auch spezielle Bräuche bzw. Deko oder ändert sich das jährlich?

Morgen verzaubert euch Franzy von Kumilynn mit einem Make-up fürs Fest.

Sandra 🙂

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