Backen zu Ostern

Hallo ihr Lieben,

auch ich möchte euch beim Osterzauber verzaubern 😉 nachdem ihr ein paar Basteltipps von Limalisoy und gestern von Sandy einen sehr schönen Bericht zu Einladungskarten bekommen habt, habe ich heute ein leckeres Rezept für euch.

Was wird Ostern überhaupt gegessen?

  • Lamm
  • Fisch
  • Hase
  • Schinken
  • Eier
  • Salate
  • Osterzopf
  • Osterlamm

Da ich nicht kirchlich bin, wusste ich nicht, dass man an jedem Tag etwas anderes isst:

Am Gründonnerstag wird nach einem alten Brauch vor allem Grünes gegessen, weshalb man an diesem Tag die ersten frischen Kräuter sammelt, egal ob in Wald und Wiesen oder dem heimischen Supermarkt. Nach dem langen Winter sollen diese dem Körper Energie geben. Besonders beliebt sind zarter Bärlauch, frischer Rosmarin und Spinat.

Karfreitag steht Fisch auf der Speisekarte, traditionell wird an diesem Tag kein Fleisch gegessen, bevorzugt dabei sind frische Forelle und Zander, angerichtet an Pasta.

Am Karsamstag wird gebacken, aber nicht gegessen. Es werden an diesem Tag das Osterlamm, der Osterzopf oder der Osterfladen gebacken, diese gibt es aber erst Ostersonntag. Was es bei uns Ostersonntag gibt, verrate ich euch später 😉 Hat zwar nichts mit Essen zu tun, aber Karsamstag gibt es vielerorts die berühmten Osterfeuer, diese sollen den Winter und seine bösen Geister vertreiben.

Der Ostersonntag steht ganz im Zeichen des kulinarischen Frühlingserwachen, endlich darf wieder Fleisch gegessen werden 🙂 An diesem Tag feiert man die Auferstehung Jesus und deswegen ist es ein Festtag. Es gibt das Osterlamm, zarten Osterschinken, Hasenbraten und etwas Deftiges dazu.

Der Ostermontag ist die Fortsetzung des Ostersonntags, es wird von der Arbeit geruht und die Reste verspeist.

Heute steht Ostern bei vielen für ein gemütliches Wiedersehen mit der Familien, ganz klar die Eiersuche, Treffen mit Freunden oder einfach die freie Zeit (wenn man sie denn hat) bei langen Spaziergängen in der Frühjahrssonne genießen.

Ja was gibt es nun Ostersonntag bei uns zu Essen?

Wir machen einen Hasenbraten und zum Kaffee Osterhase oder Osterente, aber keine Angst, diese sind aus Teig 😉 Meine zwei Jungs helfen mir tatkräftig beim Backen:

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(bevor Fragen aufkommen, mein Zwerg hat einen Hausanzug an und Socken naja die verschwinden immer von den Füßen 😉 )

Das Rezept für den Teig ist ganz einfach, ihr braucht folgende Zutaten:

  • 200g Mehl
  • 1 Beutel Puddingpulver Vanille
  • 50g geriebene Mandel
  • 180g Butter oder Margarine (am Besten ein Stück vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen, damit es nicht mehr so hart ist)
  • 100g Zucker
  • 2 Packg. Vanillezucker
  • Etwas Bittermandel
  • 1 Prise Muskatnuss
  • 1-2 Eier je nach Größe

Dies sind nicht die klassischen Zutaten für einen Mürbeteig, das Rezept habe ich aus dem Kindergarten meines großen Sohnes, es geht aber genau so einfach.

Alle Zutaten gut verkneten, bis man eine einheitliche Masse hat. Anschließend den Teig mit einem Nudelholz ausrollen und entweder mit der Hand zu einem Hasen / Ente formen oder mit Ausstechformen, diese gibt es ja mittlerweile in Zig Motiven.

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Die Mürbeteigfiguren auf ein Backblech mit Backpapier legen und im Ofen bei 180 Grad (Umluft bei 160 Grad) 10 – 15 Minuten backen. Auch hier lautet wieder das Motto: de eine mag es heller, der andere mag es etwas dunkler gebacken. Nach ca. 10 – 15 Minuten müssten der Mürbeteig fertig sein. Wenn er etwas abgekühlt ist, könnt ihr ihn nach Lust und Laune verzieren.

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Unsere zwei Prachtexemplare waren quasi die Testkandidaten und werden in 3 Wochen noch einmal neu gemacht. Meinen Kindern macht es immer sehr viel Freude, weil sie gerade beim Dekorieren ihrer Phantasie freien Lauf lassen können. Natürlich gibt es noch 100 andere Rezepte, aber ganz ehrlich auch ich möchte die freien Tage mit meinen Liebsten verbringen und nicht stundenlang in der Küche stehen.

So nun wünsche ich euch viel Spaß beim Nachbacken, vielleicht zeigt ihr uns das ein oder andere Bild von euren Ergebnissen.

Adeline

Morgen gibt es bei Sandy Fingerspiele 😉

2 Gedanken zu „Backen zu Ostern

  1. Claudia Droeßler

    Tolle Erklärung für die Feiertage. Das Wissen ist bei mir auch schon komplett verloren gegangen.
    Wie die Kids beim backen, helfen aussehen, ist schnuppe… Ich finde es immer wieder schön zu sehen, dass es doch noch Familien gibt, die etwas sinnvolles mit ihren Kindern machen!
    Das Rezept wird ausprobiert!
    Liebe Grüße,
    Claudia

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